Garten der Ruhe

Der alte Friedhof an der Ostendarper Strasse/Schabbecke war bis zum Jahr 1972 Begräbnisstätte der Vredener Bürgerinnen und Bürger. Ab diesem Zeitpunkt konnten nur noch in bereits erworbenen Wahlgräbern, die noch nicht belegt waren, bis zum Jahr 2000 beerdigt werden. Damit der Friedhof weiterhin gepflegt wird und als Gedenkstätte erhalten bleibt, beschloss die Bürgerstiftung im Jahr 2008 den Friedhof in einen Garten der Ruhe umzuwandeln, natürlich in enger Absprache mit den Angehörigen. Unter Einbezug der Nutzungsberechtigten werden die Gräber und Wege einvernehmlich umgestaltet. Nicht jede Grabstelle wird dabei eine individuelle Gestaltung erhalten, sondern in ein Gesamtkonzept eingebracht. Als Grundlage für die Umgestaltung wurde von den Regionalplanern Stein & Schultz ein Konzept entwickelt, mit dem Ziel den Friedhof langfristig als Gedenkstätte - Garten der Ruhe - für Vreden zu erschließen. Umgeben vom Stadtleben soll der alte Friedhof somit über Jahrzehnte ein parkähnliches Aussehen erhalten, ohne seinen ursprünglichen Charakter als Ruhe- und Gedenkstätte zu verlieren. Einige der historisch und kunstvoll gearbeiteten Grabmäler möchte die Bürgerstiftung Vreden daher auch grundlegend sanieren und wieder an ihren Platz zurücksetzen bzw. belassen. Der alte Baumbestand sowie das Raster aus Sandwegen bleiben ebenfalls erhalten. Zudem soll unter anderem das Wegesystem optimiert, Grenzhecken ergänzt und Sitzmöglichkeiten geschaffen werden.

Dieses Projekt ist über viele Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte angelegt. Der Garten der Ruhe muss wachsen und wird erst im Laufe der Zeit seine Besonderheiten entfalten können.

Die Bürgerstiftung Vreden wird in regelmäßigen Abständen über aktuelle Entwicklungen und Veränderungen berichten. Bilder dazu sehen Sie in unserer Fotogalerie.

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